Bericht

Urfahr West – Kräfte bündeln: Bevölkerung und Gemeinden im Fokus LEADER-Programm macht es möglich

uwe Büro, 4100 Ottensheim


Bürgermeister:innen der Region Urfahr West sowie Geschäftsführerin des Regionalentwicklungsvereins Mag. Sigrid Gillmayr mit den neuen U.WE-Schildern) (C) Region Urfahr West
Bürgermeister:innen der Region Urfahr West sowie Geschäftsführerin des Regionalentwicklungsvereins Mag. Sigrid Gillmayr mit den neuen U.WE-Schildern) (C) Region Urfahr West

Die LEADER-Region Urfahr West zieht nach zwei Jahren der Förderperiode 2023–2027 eine
eindrucksvolle Zwischenbilanz:

Bereits 52 Prozent der für die Region reservierten EU-Fördermittel
sind ausgeschöpft, zahlreiche Projekte wurden umgesetzt oder auf den Weg gebracht. Damit
knüpft die Region an die erfolgreiche Vorperiode an, in der 106 Prozent der Fördermittel abgerufen
und mutige Vorhaben realisiert wurden.
Im Mittelpunkt der aktuellen Förderperiode stehen die Stärkung des Wirtschaftsraumes, der
Gemeinschaft und Kultur sowie Natur- und Klimaschutz. Mit „Megs7“ wurde in Eidenberg eine
innovative Einkaufsgemeinschaft geschaffen, die Bauernstube in St. Gotthard schließt eine
Versorgungslücke und das Begegnungszentrum in Geng hat sich zu einem lebendigen Ort für alle
Generationen entwickelt. Das Ferienprogramm mit 271 teilnehmenden Kindern und ergänzenden
Radsicherheitstrainings sorgte für unvergessliche Erlebnisse, während die historische
Aufarbeitung in Feldkirchen an der Donau wertvolles Wissen für kommende Generationen
bewahrt. Im Jänner 2026 ist eine Bewerbung als “KLAR!” (Klimawandelanpassungs-Modellregion)
geplant, um Urfahr West klimafit zu machen.
Vier Mal jährlich finden die Projektauswahlsitzungen der Region statt – im September 2025
wurden vier neue Projekte beschlossen: Der Alte Bauhof in Ottensheim wird zu einem modernen,
barrierefreien Kulturhaus, in Gramastetten entsteht mit dem „GRAMABASE“ ein vielseitiger Sportund
Begegnungsort, das Musikhaus Walding erhält eine zeitgemäße Ausstattung und in Lacken
stärkt künftig das „Kistl“ die Nahversorgung.
Ein sichtbares Zeichen für die gemeinsame Identität sind die neuen UWE-Schilder, die in allen
neun Gemeinden – Ottensheim, Lichtenberg, Gramastetten, Puchenau, Goldwörth, Walding,
Eidenberg, Feldkirchen an der Donau und St. Gotthard – angebracht wurden.
Von Kultur über Mobilität bis zu Klimaschutz und Nahversorgung bündeln die Gemeinden ihre
Kräfte, um Lebensqualität zu sichern, Identität zu stärken und innovative Ideen umzusetzen – das
schafft LEADER.


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