Bericht

Linzer Westring-Donaubrücke nimmt Gestalt an

10.11.2021

GUUTE Verein, 4020 Linz


Obleute der WKO-Bezirksstellen Urfahr-Umgebung, Rohrbach und Linz-Stadt
beim Lokalaugenschein am Montageplatz der Tragseile, die der Brücke die
ersten Konturen ihres „Gesichts“ geben


Beeindruckt zeigten sich die Obleute der WK-Bezirksstellen Urfahr-Umgebung, Rohrbach und Linz-Stadt bei einem Lokalaugenschein am Abspannpunkt Nord (Urfahr) für die Tragseile der Linzer Westring-Donaubrücke: „Es ist schön, den Baufortschritt eines Projektes zu sehen, für das sich die Wirtschaftskammerorganisation bereits seit Jahrzehnten einsetzt. Für die Bevölkerung und Wirtschaft unserer Bezirke ist der Bau dieses Projekts ein Segen.“

Der Projektleiter der ASFINAG für diese erste Bauetappe der A 26, Franz Sempelmann, informierte Sabine Lindorfer, Obfrau der Bezirksstelle Urfahr-Umgebung, Andreas Höllinger, Obmann der Bezirksstelle Rohrbach, und Klaus Schobesberger, Obmann der Bezirksstelle Linz-Stadt, über den Stand der Arbeiten, die mit der Montage der Tragseile den nächsten Abschnitt erreichen:

  • Anfang 2022 werden die 24 Tragseile, je mit einem Durchmesser von 15 cm und rund 75 Tonnen schwer, die Donau überspannen, sie werden die 13.000 Tonnen Eigengewicht der Brücke und den Verkehr auf ihr tragen.
  • Ab dem Frühsommer 2022 werden dann die Stahlelemente der 306 Meter langen und 25 Meter breiten Brücke montiert. Sie hängen an Hängeseilen, die im Abstand von 15 Metern von den Tragseilen auf das künftige Fahrbahnniveau nach unten reichen, die Anlieferung und Montage der stählernen Brückenelemente erfolgen von Schiffen aus.
  • Fahren wird man künftig auf einer Betonfahrbahn, die auf den tragenden Stahlelementen der Brücke hergestellt wird.
  • Ab Herbst 2024 soll vorerst die flussaufwärts gelegene Hälfte der Brücke für den Verkehr freigegeben werden, der andere Teil wird für den Bau der Tunnel durch den Linzer Freinberg zum Bahnhof benötigt und steht daher erst nach Fertigstellung dieses Teilabschnitts zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Projekt auf der Website der ASFINAG finden Sie hier.

V. l.: Sabine Lindorfer, Andreas Höllinger, Franz Sempelmann und Klaus Schobesberger

© WKOÖ


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